Etwas Geschichte
Seit Urzeiten ist der Mensch der großen gestreiften Raubkatze mit Furcht und Ehrfurcht begegnet.
Oft galt der Tiger als "hinterhältig" und "grausam".
Zwar sind Menschen keine natürliche Beute des Tigers, doch es sind schon viele tausend Männer und Frauen der Raubkatze
im Laufe der Zeit zum Opfer gefallen.
Aber der "Menschenfressende Tiger" ist eine seltene Ausnahme.
Man darf aber nicht vergessen, das Tiger sehr gefährlich sein können, wenn es um die Verteidigung ihrer Reviere geht.
Wenn ein Tiger aus seinem Revier vertrieben oder sein Lebensraum so verändert wird, das er keine Beutetiere mehr findet und sich stattdessen Menschen dort ansiedeln,
kann ein hungriger Tiger Menschen angreifen und töten.
Heute werden jährlich durchschnittlich 50 Menschen von Tigern getötet.
Doch dabei handelt es sich meist um tragische "Irrtümer", an welchen die Menschen meist selbst schuld sind.
Zum Beispiel wenn ein Mensch einer Tigerin mit Jungen zu Nahe kommt oder einem Tiger ins Unterholz nachgeht, sodas dieser sich bedroht fühlt,
ist ein Angriff nicht auszuschließen.
Aber das Tiger auf der Suche nach Menschenfleisch herumschleichen oder im offenen Gelände aufrecht gehende Menschen angreifen,
gehört in die Welt der Märchen.
Früher gab es jedoch viel häufiger Überfälle durch Tiger.
Aber es handelte sich meist um alte oder verletzte Tiere, die auf herkömmliche Art nicht mehr jagen konnten.
Menschen waren eine leichte Beute für sie.
Die berühmtesten Menschenfresser waren:
Die Champawat-Tigerin - Sie tötete etwa 430 Menschen im Nepal und in Indien
Der Talla-Des- Menschenfresser - Er brachte ca 70 Menschen um
Der Muktesar-Menschenfresser - Er tötete etwa 20 Menschen
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